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Cademuir International School  

Cademuir International School -
Interview mit einer Schülerin

 

 

 

Eine Schule für Kinder und
Jugendliche miit Teilleistungsstörungen
und für begabte Schulversager

Die Cademuir International School im kleinen Dorf Moniaive in Südschottland ist auch für britische Verhältnisse eine besondere Schule. Ihr pädagogisches und didaktisches Angebot richtet sich an Kinder mit spezifischen Lernschwierigkeiten als auch an hochbegab-
te Kinder und Jugendliche. Das passt nicht schlecht zusammen, weil viele Hochbegabte zugleich Teilleistungsschwächen haben und viele teilleistungsgestörte Kinder in bestimmten Bereichen hochbegabt sind.

Hetty hat im Sommer 2001 erfolgreich die Cademuir School abgeschlossen und danach in London ein Architekturstudium begonnen.

Von 2001 bis 2002 war die 13 jährige Jasmin (ebenfalls aus dem Zollernalbkreis und ebenfalls Legasthenikerin) Schülerin an der Cademuir School. Sie musste die Schule aus finanziellen Gründen verlassen und besucht heute die Internationale Schule in Stuttgart.

Eine weitere Schülerin aus dem Zollernalbkreis ist die 15 jährige Ina (Legasthenikerin und rechenschwach), die zur Zeit Schülerin in der Cademuir School ist.

Sowohl Hetty als auch Jasmin als auch Ina waren an deutschen Schulen Schulversager und durch die Folgen ihrer Lernschwächen seelisch erheblich beeinträchtigt. Alle drei Schülerinnen haben an der Cademuir School neuen Mut zum Lernen gefunden.

Cademuir School muss schließen

Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass die Cademuir International School zum Ende des Schuljahrs 2005/2006 ihre Pforten dicht machen muss.

Wir bedauern das sehr, denn es liegt keineswegs daran, dass diese Schule überflüssig geworden wäre. Im Gegenteil: das pädagogische Konzept der Cademuir School ist nach wie vor einmaliig. Kein anderes Schulkonzept, das wir kennen gelernt haben, bietet Kindern und Jugendlichen mit Teilleistungsstörungen und solchen mit besonderen Begabungen eine so gute Förderung ihrer intellektuellen und Persönlichkeits- Entwicklung und so gute Hilfen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und ihre Schwächen erfolgreich zu kompensieren wie die Cademuir School dies vermochte.

Im Interesse der Kinder und Jugendlichen, die eine solche Schule dringend benötigen, ist zu hoffen und zu wünschen, dass es einmal wieder eine Schule nach diesem Konzept geben kann. Deshalb können Sie sich an dieser Stelle weiterhin über das pädagogische Konzept von Cademuir informieren.

Cademuir war eine kleine Schule, aber ihre Schließung hinterlässt eine große pädagogische Lücke.

Meine Tochter Jasmin (siehe oben) durfte die Cademuir School nur eineinhalb Jahre besuchen. Sie war 12 1/2 und an der deutschen Schule gescheitert, als sie nach Cademuir kam. Mit 14 Jahren musste sie Cademuir wieder verlassen.

In diesem Sommer (2006) wird sie 18 und sie hat soeben eine internationale höhere Schule erfolgreich abgeschlossen. Die Zeit in der Cademuir School ist für sie aber heute noch die wichtigste Zeit in ihrer ganzen Schullaufbahn.

Dort wurden für sie die Weichen neu gestellt, von der Versagerschiene zum Gleis in Richtung Erfolg. Ohne die Cademuir School wäre ihr das nicht gelungen.

Anne Kowalski


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Interview (PDF-Datei)

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